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Nutrition
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Welche Lebensmittel sollte man bei einer Diät für Diabetiker bevorzugen?
Wussten Sie, dass 20 bis 30 % der erwachsenen Diabetiker nicht diagnostiziert werden? Diabetes tritt in der Regel nach dem 40. Lebensjahr auf, kann aber alle Bevölkerungsgruppen betreffen. Erfahren Sie, woraus eine Diabetiker-Diät besteht, welche Lebensmittel Sie bevorzugen sollten und wie Sie Ihre täglichen Mahlzeiten optimal zusammenstellen!
Woraus besteht eine Diabetiker-Diät?

Diabetes ist eine chronische Störung, die durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Normalerweise wird der Blutzuckerspiegel durch Insulin reguliert, aber bei einem Diabetiker kann er sich nicht richtig ausgleichen. Dies destabilisiert den gesamten Organismus und begünstigt das Auftreten anderer Störungen, die das Gefäßsystem, das Herz oder auch die Haut und die Augen betreffen können.
Es gibt verschiedene Arten von Diabetes: Typ 1, Typ 2, Schwangerschaftsdiabetes... jede mit ihren Besonderheiten und eigenen Empfehlungen. Obwohl es außer Insulin bei Typ-1-Diabetes keine Behandlung für Diabetes gibt, kann er durch einen guten Lebensstil kontrolliert werden. Und das beginnt mit dem Inhalt Ihres Tellers!
Wenn man eine Diabetiker-Diät einhält, ist eine gute Ernährung in der Tat unerlässlich. Entgegen der landläufigen Meinung sind Kohlenhydrate nicht verboten: Man muss sie nur gut auswählen. Ansonsten sind die Empfehlungen im Großen und Ganzen die gleichen wie für Nicht-Diabetiker: abwechslungsreich und ausgewogen essen, den Verzehr von fettreichen Produkten, Alkohol und verarbeiteten Lebensmitteln einschränken.
Welche Lebensmittel sind bei einer Diabetiker-Diät zu bevorzugen und wie erstellt man seine Menüs?
Bei einer Diabetiker-Diät ist die Chronologie der Mahlzeiten unerlässlich, um das Verlangen nach Snacks und zuckerhaltigen Produkten so weit wie möglich einzuschränken. Drei richtige Mahlzeiten zu festen Zeiten werden daher empfohlen. Was das einzuhaltende Ernährungsgleichgewicht betrifft, so ändert sich dies nicht: Kohlenhydrate, Lipide und Proteine über den Tag verteilt gut aufteilen und dabei die richtigen Lebensmittel auswählen.
Der Teller sollte daher aus 15 bis 20 % Proteinen, 35 bis 40 % Lipiden und 40 bis 55 % Kohlenhydraten (⅔ komplexe Zucker und ⅓ schnell verdauliche Kohlenhydrate) bestehen.
Um Kohlenhydrate gut auszuwählen, ist es unerlässlich, den glykämischen Index von Lebensmitteln zu kennen. Der glykämische Index (GI) ist, wie der Name schon sagt, ein Indikator, der die Fähigkeit eines Lebensmittels misst, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen oder nicht. Je höher der GI eines Lebensmittels ist, desto reicher ist es an Zucker. Ein niedriger GI liegt unter 35, ein mittlerer zwischen 35 und 50 und ein hoher über 50.
1. Grünes Gemüse
Nützlich zur Vorbeugung von Diabetes, sollte grünes Gemüse auf dem Teller von Diabetikern bevorzugt werden! Wählen Sie Brokkoli, grüne Bohnen oder Zucchini für Ihre Menüs. Neben ihrem niedrigen glykämischen Index enthalten sie auch zahlreiche Vitamine und Nährstoffe, die Ihnen helfen, fit zu bleiben!
Sie können sie roh oder gekocht (oder beides) in verschiedenen Formen essen: als Pürees, Gratins, Pfannengerichte oder sogar als Säfte, um Abwechslung zu schaffen und nicht überdrüssig zu werden. Kombinieren Sie sie auch mit anderen Lebensmitteln wie stärkehaltigen Beilagen (Nudeln, Kartoffeln...).
2. Hülsenfrüchte

Reich an Proteinen, gehören Hülsenfrüchte zu den Lebensmitteln, die bei einer Diabetiker-Diät bevorzugt werden sollten. Auch hier hilft Ihnen eine Tabelle der glykämischen Indizes, um bestimmte Lebensmittel zu bevorzugen. Dies ist beispielsweise bei Linsen, Kichererbsen oder roten Bohnen der Fall, die einen niedrigen Index haben. Sie können Hülsenfrüchte 2 bis 3 Mal pro Woche in Ihre Ernährung integrieren.
3. Ballaststoffe
Unverzichtbar für eine gute Verdauung, bieten Ballaststoffe viele Vorteile für Diabetiker (und auch für andere!). Sie haben die Besonderheit, den Blutzuckerspiegel auf natürliche Weise zu regulieren, gleichzeitig das Sättigungsgefühl zu fördern und somit das Verlangen nach Naschereien zu begrenzen.
Lösliche und unlösliche Ballaststoffe können uneingeschränkt verzehrt werden: Nüsse und Samen, Getreide und Weizenkleie, Flohsamen oder Obst und Gemüse wie Zitrusfrüchte, Äpfel, Auberginen oder Karotten. Vorsicht jedoch bei sehr zuckerreichen Früchten wie Weintrauben, Bananen, Mangos oder Kirschen!
4. Lebensmittel reich an ungesättigten Fettsäuren
Wie bei Kohlenhydraten wird fälschlicherweise angenommen, dass "fette" Lebensmittel aus der täglichen Ernährung gestrichen werden sollten. Lipide werden in verschiedene Kategorien eingeteilt: Man unterscheidet insbesondere Lebensmittel, die reich an gesättigten Fettsäuren sind (die zu vermeiden sind), und Lebensmittel, die ungesättigte Fettsäuren enthalten. Dies ist beispielsweise bei Produkten der Fall, die reich an Omega-3-Fettsäuren sind, wie bestimmte Pflanzenöle, fetter Fisch oder Lein- oder Hanfsamen. Margarine kann auch als Ersatz für Butter verwendet werden. Um den Verzehr von Fetten so weit wie möglich zu begrenzen, muss auch die Zubereitungsart angepasst werden. Wir empfehlen Ihnen daher, Pfannen oder Töpfe mit Antihaftbeschichtung und das Garen im Dampf, Dünsten oder in Folie zu bevorzugen!
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